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Auf dieser Seite finden Sie Texte, Bilder und Informationen aus dem Gemeindeleben, die teilweise auch aus den früheren Jahren stammen - aktuelle Beiträge folgen.

Die Langkirche der Ev. Kirchengemeinde Friedberg-Fauerbach
Im Inneren gibt es einen Herrenstuhl, die Empore links, den Trägerpfeiler des Glockenturms und hinter dem Altar die große Orgel.
Live-Konzert auf dem Kirchplateau
Das Gemeindehaus in Fauerbach ist auch die Heimat vieler Vereinsgruppen

Wir freuen uns über unsere Konfirmanden des Jahrgangs 2015 und wünschen Ihnen alles Gute!
Foto: Studio Inserra, 61169 Friedberg

Unsere Konfirmanden des Jahrgangs 2014:
Unsere Konfirmanden des Jahrgangs 2013:
Die 15 Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 2013 Foto: Melanie Inserra

colour4church im Zirkuszelt!
"Wer bin ich? - Bin ich wer? - Ich bin wer!" der Schüler Fauerbach
Der etwas andere Sonntag-Abend in unseren Kirchengemeinden, das war das Motto einer beherzten Gruppe von Leuten, das Projekt eines „etwas anderen“ Gottesdienstes anzugehen.
Der Name und das Logo des Gottesdienstes: Colour4Church ist von unseren Konfirmanden im Mitarbeiterteam erarbeitet worden. In diesem Projekt machen Fauerbacher und Ossenheimer gemeinsam mit.
Anders war dieser Gottesdienst am 24. Februar 2013 um 18 Uhr schon allein wegen der Uhrzeit und der Räumlichkeiten im Zirkus-Rondel-Zelt, anders aber auch wegen der Musik, dem Anspiel und der ganzen Atmosphäre. Doch eines war ebenso spürbar, wie es der Papst bei seinem letzten Auftritt am 27. Februar 2013 in Rom auch formulierte: Gott ist in unserer Mitte!
Mit diesem Gottesdienst wurden in zauberhafter Atmosphäre wieder Fragen des Alltags aufgegriffen und im Blick auf Gottes Wort Antworten für das Leben gesucht.
Jürgen Wohlgemuth fragt die Akteure

Die Band "Schuldenfrei" übernahm die musikalische Gestaltung des Gottes-dienstes und die mehr als 200 Besucher waren eingeladen, im ZIRKUSZELT mit zu singen, zu klatschen oder auch einfach nur zuzuhören. Die Liedtexte waren auf einer Leinwand in der Manege zu lesen.
Mit einem Anspiel wurde das Thema des Gottesdienstes von den Schülern der Grundschule Fauerbach auf begeisternde Weise angestoßen - können und sollen wir immer lachen, fragten die Clowns?
Die Predigt des Schulpfarrers Jürgen Wohlgemuth stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes und entfaltet das Thema "Masken - welche Gesichter" haben wir.
Während des Musikteils nach der Predigt, hatten die Besucher Gelegenheit, ihre Fragen zur Predigt auf vorbereitete Zettel zu notieren. In einem Kreuzverhör stand Pfarrer Jürgen Wohlgemuth Rede und Antwort auf die Fragen.
Der Gottesdienst sollte den Besuchern zeigen, dass sie im Mittelpunkt stehen. Deshalb betete Pfarrer Norbert Kirr mit Ihnen und für sie und trug die von ihnen aufgeschriebenen Gebetsanliegen in einem Schlussgebet vor Gott.
Pfarrer Norbert Kirr in der Manege

Nach dem Gottesdienst wurde unter Leitung von Familie Klug im Bistro Chili con Carne, Apfelweinpusch und Bio-Gebäck von Sommer angeboten. Dabei ließen die Besucher mit dem Gottesdienstteam den Abend ausklingen und führten angeregte Gespräche.
Die Moderatoren und die Band "Schuldenfrei"

Ziel dieser "C4C"-Gottesdienste ist, dass die Gemeindemitglieder sich besser kennenlernen oder auch Zugang finden zu den regelmäßigen Angeboten der Kirchengemeinde, wie z.B. Krabbelgruppe, Kindergottesdienst, Jugendkreis, Kreis für Erwachsene, Bibelgesprächskreis, Gemeindechor oder Seniorenkreis.
Sicher ist für jeden etwas dabei!
Die Veranstaltungen sind dem Gemeindebrief zu entnehmen. Auch die Mitarbeiter stehen bei Fragen gern zur Verfügung.
Schulen können den Zirkus Rondel übrigens unter www.circus-for-kids.de als Wochenprogramm buchen. In Fauerbach gingen die Grundschüler am Montag zum ersten Mal in ihren Zirkus, jeder suchte sich seine Kunststücke aus, die der er lernen wollte und dann wurde die ganze Woche nach Stundenplan eifrig geprobt und geübt, bis dann am Freitag und Samstag die Schüler in einer großen Vorstellung zeigen, welche Kunststücke sie gelernt haben - man darf gespannt sein!

Kinder-Oratorium zu Heiligabend 2012

Ein Weihnachtsgottesdienst zum Mitmachen und Mitsingen sollte es werden und so wurde es ein gelungener Abend für alle: der Familiengottesdienst in Fauerbach und der Kindergottesdienst am Mittag des 24. Dezember 2012.
Unter Leitung von Ilse Etzel führten die Kinder des Kindergottesdienstes mit ihren Eltern durch einen Heiligabend, der auf berührende Weise die Lesung der Weihnachtsgeschichte mit einer Vielzahl bekannter Weihnachtslieder verband.
Es gab natürlich auch Maria und Joseph, die Engel und die Hirten und eine kleine Herde Schafe - alle dargestellt von den Kindern und liebevoll eingekleidet von ihren Eltern.

Zwischen den Liedern hörte die Gemeinde in der bis zum letzten Platz besetzten Kirche die Texte aus dem Lukas-Evangelium, die fest zu jedem Gottesdienst an Heiligabend gehören, gelesen von einer jungen Dame, die auch bei den Musikern mitspielte.
Wir danken allen Kindern, ihren Eltern und allen Mitwirkenden für diese schönen Gottesdienste an Heiligabend!
Elegie aus Siebenbürgen

Bei seinen Gedanken zum Sonntagsgottesdienst fiel Pfarrer Norbert Kirr die „Siebenbürgische Elegie“ von Adolf Meschendörfer ein. Sie beschreibt in verdichteter Form die Gefühle der herbstlichen Zeit.

Anders rauschen die Brunnen, anders rinnt hier die Zeit.
Früh fasst den staunenden Knaben Schauder der Ewigkeit.
Wohlvermauert in Grüften modert der Väter Gebein,
Zögernd nur schlagen die Uhren, zögernd bröckelt der Stein.
Siehst du das Wappen am Tore? Längst verwelkte die Hand.
Völker kamen und gingen, selbst ihr Namen entschwand.
Aber der fromme Bauer sät in den Totenschrein,

Schneidet aus ihm sein Korn, keltert aus ihm seinen Wein.
Anders schmeckt hier der Märzenwind, anders der Duft von Heu,
Anders klingt hier das Wort von Liebe und ewiger Treu.
Roter Mond, vieler Nächte einzig geliebter Freund,
Bleichte die Stirne dem Jüngling, die der Mittag gebräunt.
Reifte ihn wie der gewaltige Tod mit betäubendem Ruch,
Wie in grünlichem Dämmer Eichbaum mit weisem Spruch.
Ehern, wie die Gestirne, zogen die Jahre herauf,
Ach, schon ist es September. Langsam neigt sich ihr Lauf.

Die Siebenbürgische Elegie erwuchs aus der Meditation über die räumliche und geistige Landschaft Siebenbürgens.

Ein Merkmal dieser Landschaft ist ihre historische Empfindlichkeit, das Wissen um die Unerbittlichkeit geschichtlicher Abläufe.
Schon das Kind ahnt in dieser historisch aufgeschlossenen Umgebung zwar nicht die Gesetze, jedoch die Konsequenz der Geschichte, die in eine Welt der Traditionen, der festgeglaubten Bindungen den Schauder der Vergänglichkeit hineinträgt. Zeit, Landschaft und Mensch vergehen (siehe Ps. 90). Im Unterschied zum melancholischen Betrachter arbeitet der fromme Bauer ohne bedrückendes Reflektieren; für ihn bedeutet diese reiche Landschaft das Land des Segens, seine natürliche Lebensumwelt, mit der er sich durch Säen, Schneiden und Keltern eins fühlt. Der historische Boden ist sein gegebener, selbstverständlicher Acker. Doch auch die bäuerlich-fromme Welt bleibt nicht unberührt von der Stimmung der Elegie. Das geheimnisvoll eindringliche anders klingt wieder auf: aus dem Knaben wurde ein Jüngling, dessen Stirn zwar vom hellen Licht frühlinghafter Liebe gebräunt wurde, der aber der Meditation nicht entrinnen kann. Der Alleingebliebene hält Zwiesprache mit dem an Spätsommerabenden groß aufsteigenden Mond: es ist kein seelenlösender Magier mit silbernem Schein, sondern ein einsamer Gefährte. Dieser rote Mond, trägt weniger die Farbe der Glut, vermittelt nicht Wärme noch Wonne, sondern man kann mit Goethe behaupten: in dem Roten ist Suchen und Begehren. Die kindliche Ahnung, dass geschichtliche Zeit und Einzelschicksal unter dem gleichen objektiven Siegel gesetzmäßiger Unerbittlichkeit stehen, wurde bestärkt. Die bleiche Stirn weiß nun mehr vom Tod, der eigene Lebensherbst schafft ein klareres Verständnis geschichtlichen Wandelns. Die Einsamkeit lässt ihn reifen, er wird hellhörig auch für die kluge Spruchweisheit des Eichbaums.
Die menschliche Todesahnung lässt das Maß der Erkenntnis wachsen, der Dichter mag Trauer über die Vergänglichkeit empfinden, doch sieht er die Notwendigkeit und Natürlichkeit dieses Geschehens ein. Ganz im Sinne von Ps. 90, Vers 12: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
So sollen die Novembergedenktage den Blick nach vorne richten auf die Erfüllung der Verheißungen Gottes in der Zeit und in der Ewigkeit.
Der gnädige Gott segne uns!


Ev. Kirchengemeinde Friedberg-Fauerbach
Fauerbacherstraße 89
61169 Friedberg
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Gedanken zur Reformation beim 4. Colour4church-Gottesdienst am 4. November 2012

Der 4. Gottesdienst Colour4church am 4. November um 17.00 Uhr in der Kirche in Fauerbach stellte das Thema „Träumer müssen dran glauben“ zur Diskussion. Anspiel, Predigt und Musik forderten dazu auf, Träume zu verfolgen, Ideale zu haben? „I Have A Dream…….“
Rund 120 Besucher erlebten einen stimmungsvollen Gottesdienst, diesmal vorbereitet vom colour4church-Team unter Leitung von Jan Eckhardt. Gemeinsam mit unserem jüngsten Küster Deutschlands, Johannes Trapp, übernahm er die Führung durch den Abend und es gelang den beiden Conferenciers der Träume, diese Wünsche auch bei den colour4church-Gästen und den Konfirmanden zu wecken.

Zwei Puppen als Tourist (links) und als Braut (Mitte hinten) symbolisierten wichtige Träume vieler Menschen - Urlaub und glückliche Partnerschaft. Viele Träume hingen als bunte

Wolken an der Wand.

Im Anspiel stellten sie gemeinsam mit anderen Akteuren Parallelen zu dem Traum Martin Luthers von einer reformierten Kirche und dem Traum Martin Luther Kings fast 450 Jahre später her. Die Band "Reflex" aus Ehringshausen sorgte an den richtigen Stellen immer wieder für die passende musikalische Begleitung des Themas und bewies einfühlsam, dass gute Musik keine Frage von Lautstärke und umfangreicher Elektronik ist.
Ob und wie es sich heute lohnt, Ideale zu finden und zu leben wie Dr. Martin Luther und Martin Luther King beantwortete dieser Gottesdienst . Ein c4c als Reformationsfest nicht nur für Träumer.
Das Mitarbeiterteam konnte für den c4c Pfarrer Kay Wick aus Södel gewinnen. Er stellte das Thema „I Have A Dream“ auch mit eigenen Erfahrungen dar und machte deutlich, wie wichtig es ist, Träume zu haben. Das für colour4church typische Kreuzverhör meisterte er souverän und auf die Frage nach seinem Vorbild antwortete er, warum Jesus Christus nicht nur sein Vorbild, sondern das unser aller Leben sein sollte.
Die vielen Träume und Wünsche der gemeinde wurden von zwei verkleideten Schaufensterpuppen und bunten Wolken mit aufgemalten Traumwünschen dargestellt. Am Mitteleingang stand ein Tourist als Puppe für den Wunsch nach Urlaub, im Altarraum symbolisierte eine Braut den Traum von glücklicher Lebensgemeinschaft. 
Die Band "Reflex" aus Ehringshausen nutzte unter anderem eine Sitztrommel, die von einer Sängerin gespielt wurde und erwies sich mit Gitarre und Keyboard als Geheimtipp für eine stimmungsvoll mitreißende musikalische Gestaltung.

Gleich drei Generationen der Familie Klug und andere Helfer vom c4c-Team hatten draußen vor der Kirche wieder ein Bistrozelt aufgebaut, diesmal mit irischem Apfelweinpunsch, Schmalzbrot, leckeren Bio-Keksen und den echten Luther-Bonbons, sofdass man sich nach dem 4. colour4church-Abend trotz herbstlichen Wetters noch für längere Zeit am gemütlichen offenen Feuer treffen konnte.
Pfarrer Kirr dankte allen Mitwirkenden und der zahlreich erschienen Gemeinde für diesen gelungenen Abend - die Idee der Jugendlichen aus Fauerbach und Ossenheim, mit colour4church mehr Farbe ins Gemeindeleben zu bringen, war auch dank des engagierten Colour4church-Teams wieder ein großer Erfolg.

Der nächste und fünfte colour4church-Gottesdienst soll am 24. Februar 2013 in einem echten Zirkuszelt gefeiert werden - es lohnt sich, den Termin heute schon zu reservieren!

2. Colour4church-Gottesdienst am 25. Februar 2012
Das Anspiel zum Thema "Masken"

Der 2. Colour4church Gottesdienst war wieder ein großer Erfolg - deutlich mehr als 100 Gäste füllten die Kirchenbänke. Das Vorbereitungsteam wählte diesmal das Thema "Masken" aus und in einem kleinen Anspiel erlebten die Besucher, wie schnell es zu einer falschen Beurteilung kommen kann, wenn sich Menschen hinter einer Maske verbergen. Pfarrer André Witte-Karp aus Friedberg nahm das Thema auf und stellte zur Diskussion, in wie weit sich alle Menschen in ihrem Alltag "eine Maske aufsetzen", etwa, um im Beruf erfolgreicher zu sein oder auch gegenüber Mitmenschen und Partner mehr Chancen zu haben.
Er erläuterte, dass das Wort Maske im lateinischen mit Persona übersetzt wird - dass darin aber das lateinische Wort sonare, klingen, verborgen sei - Per sona heißt folglich der Ton, der für den hinter der Maske Verborgenen spricht. Zur Überraschung vieler wurde deutlich, dass unser Begriff Person folglich davon ausgeht, dass jeder Mensch eine Art Maske trägt, die für ihn spricht.
"Wie weit käme man, wenn man ganz ohne Maske leben würde?" fragte eine Gottes-dienstbesucherin im anschließenden "Kreuzverhör", das mit zum Konzept von "Colour4church" gehört. Dabei muss der jeweilige Prediger in max. 3 Minuten pro Frage zu seiner Predigt Stellung nehmen. Pfarrer Witte-Karp sagte ganz entwaffnend, ein Mensch der sich niemals verstelle und nie eine Maske annähme, würde wohl nicht weit kommen, denn seine Mitmenschen würden so eine schutzlose Darstellung der eigenen Person sicher zu seinem Nachteil ausnutzen.
Hinter die Maske sehen, die Person ergründen und den Menschen finden - das ist die Botschaft des 2. Colour4church-Gottesdienstes in Friedberg-Fauerbach, die von der Band "Celebration" aus Ober-Mörlen wirkungsvoll untermalt wurde. Die Songs wurden ebenso wie alle anderen Informationen im Kirchenschiff so produziert, dass man die Informationen von allen Plätzen aus gut sehen und mitlesen konnte.
Anschließend an den Gottesdienst gab es die Möglichkeit, zu den Gesprächen an dem von Familie Klug liebevoll vorbereiteten Bistrozelt tollen Glühpunsch, selbstgekelterten Apfelsaftpunsch und kleine Küchlein zu genießen.
Das Mitarbeiterteam schuf einen bemerkenswert schönen Gottesdienst!

Gedanken zu Nächstenliebe

Gemäß der christlichen Tradition gründet sich die Gemeinschaft der Menschheit auf das Doppelgebot der Liebe: Gott zu lieben und die Mitmenschen wie sich selbst. Selbstliebe: Ja sagen zu sich selbst. Das möchten wir. Denn wir leben doch davon, dass wir Ja sagen können zu uns selbst. Wir leben davon, dass wir uns bejahen und annehmen können, uns akzeptabel finden. Wer Nein zu sich selbst sagt, wer sich verachtet, dessen Leben ist in Gefahr.
Wir können leichter Ja zu uns sagen, wenn wir spüren, dass Gott Ja zu uns sagt. Darum ist der Glaube an Gott auch eine Kraft zum Leben.
Die Bibel setzt voraus: wenn wir Ja sagen können zu uns selbst, ist das Ja sagen zum Mitmenschen leichter. „Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu“, sagt der Volksmund. Oder auch: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ Diese Sprüche, der Bibel entnommen, sind Grundlage des sogenannten Römischen Rechts, die Rechtsprechung bis auf den heutigen Tag.
Gott sagt uns zu, dass die Liebe nie enden wird, wenn wir in seiner Liebe bleiben (1. Kor. 13, 13).
Gott segne uns zu solcher Liebe!

Hoffest der Gemeinde am 3. Oktober 2011:
Auftritt des Männer-Gesangvereins "Eintracht Fauerbach"

Interessanter Gottesdienst mit Stationen zum Mitmachen

Die aktuelle Konfirmandengruppe gestaltete am Sonntag, den 15. Januar 2012, einen beeindruckenden Gottesdienst, in dessen Rahmen an verschiedenen Stationen einer Ausstellung Grundfragen des des christlichen Glaubens erklärt oder interpretiert wurden. Während des Gottesdienstes trugen die Konfirmanden mit verteilten Rollen ein spannendes Glaubensbekenntnis mit Fragen vor, die von immer anderen beantwortet wurden - die Gemeinde und die zahlreich anwesenden Eltern der Konfirmanden hörten zu und fanden Zeit, auch selbst einmal über Inhalt und Sinn des Glaubensbekenntnisses nachzudenken.
Zu den insgesamt 20 Stationen gehörte eine Klagemauer, in der man ananoym Zettel einstecken konnte mit Dingen, die einen ganz besonders belasten, es gab eine Girlande zwischen Altar und Empore, in die man ein Namensband für Gottes Segen einhängen durfte, an einem Astkreuz legte man Steine der Hoffnung ab, man las in einer Galerie von Prominenten deren Aussagen zum Glauben, Konfirmandinnen verkauften Blumen, es gab Sonnenblumenkerne zum Anpflanzen, viele gedruckte Informationstafeln und noch viel mehr Anregungen, über den Glauben un unserer Zeit nachzudenken.

Der Gottesdienst mit den 20 Stationen zum Glauben wurde am Sonntag, den 22. Januar 2012, in Ossenheim wiederholt.
Einer ist viele - Installation mit Spiegeln und Kerze

Pfarrer Norbert-Hans Kirr dankte den Konfirmanden und den Helfern aus der letzten Konfirmndengruppe sowie Eltern aus Ossenheim und Fauerbach für diesen gelungenen Sonntag.

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Stimmungsvolle Weihnachts- und Jahresend-Gottesdienste

Die Weihnachtsgottesdienste stellten die Geburt Jesu und die Suche nach dem Christuskind als Frage dar, wie die Ankunft von Gottes Sohn damals von der Obrigkeit aufgenommen wurde und machten deutlich, wie wunderbar und unglaublich dieses Ereignis gerade für Aussenstehende gewesen sein muss. Die Gemeinde wurde von den engagiert spielenden Kindern auf gekonnte Weise animiert darüber nachzudenken, was wohl geschähe, würde Christus heute wieder zu uns Menschen kommen. Kein Wunder, dass sogar ausnahmsweise Applaus gespendet werden durfte. Wir danken Sabine Söllter und ihrem ganzen Team für diese gelungenen Gottesdienste.

Auch der nächtliche Gottesdienst an Heiligabend um 23 Uhr stellte vor vollen Sitzreihen die Frage, was die Ankunft Christi für uns in der heutigen Zeit bedeutet und Pfarrer Norbert-Hans Kirr forderte dazu auf, das Geschenk der Menschwerdung Gottes anzunehmen und als Angebot in unseren so hektischen Alltag zu integrieren.

Diese Gedanken sollen uns auch ins Jahr 2012 begleiten, die Jahreslosung 2012

"Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig" (2. Kor. 12,9)

nahm Pfarrer Kirr als Thema des letzten Gottesdienstes im alten Jahr und des Neujahrsgottesdienstes auf und gab dabei zu verstehen, dass sich die Starken auch wieder mehr für die Schwachen engagieren müssen und unsere Gesellschaft mehr persönlichen Zusammenhalt braucht, um die immer größer werdenden Abstände zwischen denen, die alles haben und denen, die vieler Dinge bedürfen, mit aktiver Menschlichkeit zu überbrücken. Mögen uns diese Gedanken wirkungsvoll durch das Jahr 2012 begleiten.

Colour4Church am 30.10.2011 war überwältigender Erfolg

Der erste von zwei Konfirmanden-Jahrgängen aus Fauerbach und Ossenheim gestaltete "Colour4church"-Gottesdienst am 30. Oktober 2011 um 17 Uhr war ein voller Erfolg: die Fauerbacher Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt und zu den Klängen der Butzbacher Band "Fishermen's Friends" kam richtig Stimmung auf.
Man sang mit, verlangte mit viel Beifall Zugaben und Pfarrer Kirr zeigte sich glücklich und dankbar, dass dieser mit seiner Unterstützung von den Jugendlichen komplett selbst gestaltete Gottesdienst mit einem "vollen Haus" belohnt wurde.
Draußen hatten Eltern vor dem 1. Colour4church-Gottesdienst zum Thema Liebe einen Stand aufgebaut, an dem man Glühwein, Punsch, heißen Saft und asiatische Glückskekse bekommen konnte und es wurde auch im Gottesdienst eine Menge geboten. Die von den Jugendlichen eingeladene Gast-Predigerin Anke Schwarz vom CVJM machte in ihrer interessanten Ansprache die Unterschiede zwischen Nächstenliebe (Agapé), sozialer (Philia) und partnerschaftlicher Liebe (Eros) deutlich und legte überzeugend auch mit eigenem Erleben dar, wie wichtig das Geschenk von Gottes Liebe für jeden Menschen ist.
In ihrem Anspiel zeigten die Jugendlichen wie schwer es ist, wahre Liebe zu finden und welch quälenden Gedanken man dabei ausgesetzt ist. Und nach manch begeisterndem Lied stellte sich Anke Schwarz dem "Keuzverhör" von Fragen zu Ihrer Predigt.

Erst nach fast 2 Stunden ging dieser Gottesdienst mit angeregten Gesprächen am Zelt vor der Kirche bei Glühwein, Gebäck und Lagerfeuer zu Ende und Pfarrer Kirr bedankte sich vor dem Altar im Kreis aller Mitwirkenden von Herzen für diesen gelungenen Auftakt der Reihe "Colour4church", die samt Logo und Slogan von den Jugendlichen selbst erdacht wurde und in den nächsten drei Monaten mit einem 2. Gottesdienst fortgesetzt werden soll. Denn die Idee von Pfarrer und Jugendlichen, mit "colour4church" Farbe in den Gottesdienst zu bringen, hat sich als großer Erfolg erwiesen - vielen Dank!!

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